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Ö-Norm A 6241-2 (Digitale Bauwerksdokumentation)

 
Österreich gehört zu den Vorreitern in der Umsetzung des building information modellings und hat als eines der ersten Länder eine Norm für das BIM Verfahren im digitalen Planungsprozess erarbeitet, die A 6241-2.

Auf Grundlage dieser Norm ist es nun möglich, die hier definierte BIM Arbeitsweise zur verbindlichen Vertragsgrundlage zu machen.

Auf fachlicher Ebene definiert die A 6241 vor allem wie BIM Prozesse zu gestalten sind und in welcher Form dreidimensionale Gebäudemodelle zu modellieren sind. Der Datenaustausch von Gebäudemodellen die dieser Norm folgen ist wesentlich leichter und störungsfreier zu bewerkstelligen.

Die A 6241 definiert in Anlehnung an die EN 16310 zusätzlich auch die Projektphasen und die Anforderungen an den Informationsgehalt des Modells zum Ende der jeweiligen Projektphase.

Zum Zwecke der Vereinheitlichung und systemübergreifenden Lesbarkeit von Parametern (Merkmalen) im Modell verweist die A 6241 auf den Ö-Norm Merkmalserver, der im Rahmen der Forschungstätigkeit des freeBIM Konsortiums unter Führung der Universität Innsbruck entstanden ist.

In der europäischen Union konstituiert sich derzeit unter der CEN (europäische Normung) im Fachbereich TE 442 eine international Arbeitsgruppe welche dieselbe Thematik auf europäischer Ebene abarbeiten soll. Auch hier ist Austrian Standards vertreten und es wird sogar diskutiert, die CEN TE 442 direkt auf dem österreichischen Ö-Norm Merkmalserver aufzubauen.

 

digital-bauen.com

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Basierend auf dem digitalen Gebäudemodell („BIM“) werden alle Planungs-, Ausschreibungs-, Kalkulations- und Beschaffungs­prozesse sowie die Bauwerksdokumentation bis zum Wartungsdienst über den Gebäudelebenszyklus mit Systemen und Dienstleistungen von inndata erheblich erleichtert.